Wie finde ich B2B Leads im deutschsprachigen Raum, die nicht auf LinkedIn oder Apollo sichtbar sind?
Wenn du im B2B-Vertrieb unterwegs bist und B2B Leads im deutschsprachigen Raum suchst, wirst du früher oder später an Grenzen stoßen. LinkedIn ist eine Goldgrube, aber nicht jede Branche ist dort stark vertreten. Gerade im Bau, im Handwerk oder im klassischen Mittelstand fehlen dir oft die entscheidenden Daten, sodass deine Recherche ins Leere läuft.
Ich zeige dir hier Schritt für Schritt, wie du systematisch an saubere Leadlisten kommst, auch in Branchen, die auf LinkedIn kaum sichtbar sind. Du erfährst, wie du NAICS-Codes nutzt, wie du ChatGPT strategisch einsetzt und wie du mit Dealfront an Daten gelangst, die dir andere Plattformen nicht liefern. Am Ende geht es nicht um ein Tool. Es geht um Planbarkeit im Vertrieb.
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Warum LinkedIn allein nicht reicht, um B2B Leads im deutschsprachigen Raum zu finden
Im B2B-Vertrieb werden Leads heute überall angeboten. Dennoch ist die entscheidende Frage nicht, wo du Leads bekommst, sondern welches System zu deinem Markt passt. LinkedIn bietet Branchenfilter, aber diese sind häufig zu breit, wodurch dir die notwendige Genauigkeit fehlt. Wenn du zum Beispiel gezielt E-Commerce-Unternehmen suchst, die mit Shopify arbeiten, kommst du mit klassischen Filtern nicht weit, weil diese Information dort nicht sauber hinterlegt ist.
Gleiches gilt für Bauunternehmen oder mittelständische Handwerksbetriebe. Viele dieser Unternehmen sind auf LinkedIn kaum aktiv oder nicht klar klassifiziert. Sobald deine Zielgruppe nicht LinkedIn-affin ist, brauchst du daher eine andere Datenquelle, damit du keine potenziellen Kunden übersiehst.
Genau hier entsteht der strategische Hebel.
B2B Leads im deutschsprachigen Raum mit Dealfront aufbauen
Dealfront, ehemals Ecobot, ist im DACH-Raum eine sehr starke Plattform, wenn es um tief filterbare B2B Leads im deutschsprachigen Raum geht. Der große Vorteil liegt in der Target-Funktion, weil du dort mit sehr genauen Filtern arbeiten kannst. Während viele Tools stark aus dem US-Markt kommen, ist Dealfront besonders für den deutschsprachigen Mittelstand relevant. Und gerade im Mittelstand ist Datenqualität entscheidend, weil falsche Kontakte sofort Zeit kosten.
Wenn du planbar B2B Leads im deutschsprachigen Raum aufbauen willst, brauchst du genau diese Genauigkeit.
NAICS-Code nutzen: Präzise Branchenfilter für B2B Leads im deutschsprachigen Raum
Der wichtigste Schritt ist die Arbeit mit sogenannten NAICS-Codes. NAICS steht für North American Industry Classification System. Unternehmen werden dort klar einer Branche zugeordnet, sodass du nicht mit unscharfen Kategorien arbeiten musst.
Wenn du beispielsweise Bauunternehmen targetieren willst, kannst du über ChatGPT den passenden NAICS-Code erfragen. Du bekommst dann eine klare Struktur, zum Beispiel:
- 41: Hochbau
- 42: Tiefbau
- 43: vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation, Ausbau
Suchst du konkret Malerbetriebe, nutzt du den passenden Code und filterst in Dealfront danach. Im gezeigten Beispiel ergeben sich
- 156.000 Malereien insgesamt und
- 37.000 Malerbetriebe allein in Deutschland
Das ist keine grobe Schätzung, sondern eine klare Einordnung. Dadurch reduzierst du Streuverlust und baust dir gezielt eine Pipeline auf. Für deine Vertriebsstrategie bedeutet das: Du arbeitest nicht mit Hoffnung, sondern mit System.
B2B Leads im deutschsprachigen Raum nach Region und Funktion filtern
Die Branchenliste allein reicht natürlich nicht. Deshalb wird im nächsten Schritt nach Region gefiltert, zum Beispiel ausschließlich nach Deutschland. Dealfront zeigt dir dabei direkt, wie viele Datensätze verfügbar sind.
Anschließend grenzt du nach Funktionen ein, etwa:
- Geschäftsführer
- Betriebsleiter
- Personalmanager
Dealfront liefert dazu E-Mail-Adressen, teilweise Mobilnummern sowie Social-Media-Profile und Unternehmensdaten inklusive North-Data-Informationen.
Gerade im Handwerk ist das relevant, weil viele Geschäftsführer kein ausgeprägtes LinkedIn-Profil haben. Wenn du dich ausschließlich auf LinkedIn verlässt, findest du sie nicht. Der Zugang zu verlässlichen Daten beeinflusst daher direkt deine Terminquote.
E-Commerce-Leads im deutschsprachigen Raum gezielt identifizieren
Ein weiterer Hebel liegt im Bereich E-Commerce. Dealfront bietet mittlerweile Filter für Shop-Systeme. Du kannst gezielt nach Unternehmen suchen, die beispielsweise Shopify nutzen.
Warum ist das relevant? Weil Shop-Systeme Rückschlüsse auf Zielgruppenstruktur, Entscheidungsfreude und Digitalisierungsgrad zulassen. Wenn du Kosmetik- oder Nahrungsergänzungsunternehmen suchst, kombinierst du:
- NAICS-Code
- Shop-System-Filter
- Personenfilter
Das Ergebnis ist keine grobe Liste, sondern eine präzise Vertriebsliste. Für dich heißt das konkret: Du arbeitest nicht mehr mit Hoffnung. Du arbeitest mit System.
CRM-Integration: B2B Leads im deutschsprachigen Raum systematisch verarbeiten
Ein weiterer strategischer Vorteil ist die direkte Integration in gängige CRM-Systeme: Salesforce, Pipedrive, HubSpot oder Dynamics 365. Die Leads lassen sich direkt exportieren oder synchronisieren. Damit entsteht kein Medienbruch. Leads laufen automatisch ins System, werden kontaktiert, terminiert und messbar gemacht Vertrieb wird dadurch planbar.
Leadfeeder: Website-Besucher als B2B Leads im deutschsprachigen Raum identifizieren
Neben der Target-Funktion bietet Dealfront den sogenannten Leadfeeder. Dafür wird ein kleines Script auf deiner Website installiert, zum Beispiel über WordPress oder den Google Tag Manager.
Technisch funktioniert das über IP-Demasking. Unternehmen, die deine Website besuchen, werden identifiziert und mit einer Datenbank abgeglichen.
Du siehst anschließend:
- welches Unternehmen deine Website besucht hat
- kannst passende Ansprechpartner filtern
- kannst gezielt Outreach starten
Strategisch ist das vergleichbar mit einem Ladenbesucher, der hereinkommt und wieder geht. Nur, dass du ihn diesmal identifizieren und aktiv ansprechen kannst. Ich habe früher mit Albatros gearbeitet. In Kombination mit Dealfront ist Leadfeeder deutlich stärker, weil alles aus einer Hand kommt und Reibung reduziert wird.
Kosten und ROI im B2B-Leadsystem
Die Kosten belaufen sich etwas auf
- ca. 3.000 € pro Jahr
- 250–300 € pro Monat
- abhängig von der Anzahl der Credits
Für professionelle B2B-Akquise ist das überschaubar, insbesondere wenn die Datenbasis sauber ist und Termine generiert werden. Mehrere Kunden arbeiten mit diesem Setup und nutzen es aktiv für Telefonakquise. Entscheidend ist nicht das Tool. Entscheidend ist, dass du es systematisch einsetzt.
Fazit: So baust du B2B Leads im deutschsprachigen Raum planbar auf
Wenn du im B2B-Vertrieb Leads im deutschsprachigen Raum suchst, die nicht auf LinkedIn zu finden sind, brauchst du:
- präzise Branchenklassifizierung (NAICS-Code)
- saubere Datenquellen
- klare Personenfilter
- CRM-Integration
- Website-Tracking
- systematischen Outreach
LinkedIn bleibt eine Goldgrube, aber nicht für jede Branche. Dealfront bietet dir Zugriff auf Daten, die du sonst nicht bekommst.
Checkliste: Leads im deutschsprachigen Raum systematisch aufbauen
- NAICS-Code über ChatGPT identifizieren
- Branchenfilter in Dealfront nutzen
- Region gezielt eingrenzen (z. B. Deutschland)
- Entscheidungsträger filtern
- CRM-Anbindung einrichten
- Leadfeeder installieren
- Outreach-Prozess definieren
- Performance regelmäßig tracken
Ich mache seit fast 20 Jahren B2B-Vertrieb, habe mein eigenes Softwareunternehmen siebenstellig skaliert und teile solche Systeme bewusst offen, damit Vertrieb besser wird. Denn wenn alle besseren Vertrieb machen, wird es für alle einfacher. Wenn du mehr zum Thema Kaltakquise, Systemaufbau oder automatisierte Leadprozesse erfahren willst, dann buch dir ein kostenfreies Erstgespräch über meine Website. Ich schaue mir deine Seite an, gebe dir konkretes Feedback und wir prüfen gemeinsam, ob wir zusammenpassen.
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